PRESSEMELDUNG

Stellungnahme zum Einsatz beim Kölner Karneval 2017 


Köln, 28. Juli 2017 – Vor dem Hintergrund eines auf den 10. August datierten Gespräches mit den Verantwortlichen der Stadt Köln bittet die Unternehmensführung der W.I.S. Sicherheit + Service GmbH & Co. KG („W.I.S“) um Verständnis, zum Sachverhalt keine ergänzenden Äußerungen zu tätigen.

 

Zum WDR Beitrag vom 28. Juli von Oliver Köhler nimmt die W.I.S.  Stellung. 

  1. Die W.I.S. Köln hat von der Stadt Köln Aufträge im Zusammenhang mit dem Kölner Karneval erhalten. Die Dienstleistungen, zu denen neben Sicherheitsdienstleistungen in erheblichem Umfang auch Servicetätigkeiten zählten, wurden von den eingesetzten Mitarbeitern unbeanstandet erfüllt. Somit trugen sie zum sicheren Erfolg der Veranstaltung bei.
  1. Das Ordnungsamt der Stadt Köln informierte die W.I.S. am 06.06.2017 erstmalig in einem Gespräch über Kontrollerkenntnisse aus dem Februar; am 20.07.2017 übersandte die Stadt Köln uns die unabgestimmte Beantwortung eines Fragenkataloges von Herrn Oliver Köhler. 
  1. Ein für den 20. Juli festgelegter Besprechungstermin wurde seitens der Stadt kurzfristig abgesagt und auf den 10. August verschoben. 
  1. Eine W.I.S. interne Analyse zur Auftragserfüllung beim Kölner Karneval 2017 ergab: 
  • Die Stadt Köln vergab die Aufträge sehr kurzfristig.
  • Die Aufgabenkonkretisierung ergab einen deutlich höheren Personalbedarf, als zunächst von der Stadt angedacht.
  • Die Stadt Köln hatte einem Dienstleister kurzfristig gekündigt, dessen Ausfall die W.I.S. bestmöglich und innerhalb von vier Wochen kompensieren sollte.
  • Der vertragskonforme Einsatz von Subunternehmen zur Deckung des höheren Personalbedarfs war dem Ordnungsamt der Stadt Köln ebenso bekannt, wie die aus der Kurzfristigkeit resultierende Herausforderung, Meldelisten zeitgerecht einzusteuern.
  • Kurzfristigkeit, erhöhter Personalbedarf nach Aufgabenkonkretisierung und Kompensation eines kurzfristig gekündigten Dienstleisters führten dazu, dass nicht alle ausgeschriebenen Positionen vertragskonform besetzt werden konnten.
  1. Die W.I.S. Unternehmensführung hätte diese Erkenntnisse gerne und im Sinne der vertraglich geforderten Verschwiegenheitspflicht beim für den 20. Juli festgelegten Termin mit den Verantwortlichen der Stadt Köln erörtert - dazu kam es nicht. 
  1. Die W.I.S. Geschäftsführer, Günter Calaminus und Matthias Clausmeyer, bedauern ausdrücklich, dass der wichtige und unbeanstandete Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die aktuelle Berichterstattung in ein Zwielicht getaucht wird. Für Fehler, die unternehmensseitig gemacht wurden, steht das Unternehmen ein. Das gehört zum Selbstverständnis der W.I.S. Unternehmensgruppe.

 

 

Hintergrundinformationen W.I.S. Unternehmensgruppe:

Die W.I.S. Unternehmensgruppe ist bundesweit an 27 Standorten für mehr objektive und subjektive Sicherheit im Einsatz. Die Unternehmenswurzeln gehen zurück auf die 1901 gegründete Kölner Wach- und Schließgesellschaft (K.W.S.). Heute erwirtschaftet die Gruppe 140 Millionen Euro Umsatz und stützt sich auf über 4.000 Beschäftigte ab. Laut Lünendonk Liste 2016: Führender Sicherheitsdienstleister in Deutschland belegt die W.I.S. den 8. Platz. Der bundesweit agierende private Sicherheitsakteur ist zudem im einzigen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband, dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), engagiert und wirkt an der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Branche mit.