PRESSEMELDUNG

Köln, 12.11.2017 – Die W.I.S. Sicherheit+ Service nimmt zu den Vorwürfen im Beitrag von Oliver Köhler, der am 11.11. in der Aktuellen Stunde, WDR Studio Köln ausgestrahlt wurde, Stellung:

 Allgemein:

  1. Die W.I.S. Sicherheit + Service war im Auftrag des Ordnungsamtes der Stadt Köln zu den Feierlichkeiten um den 11.11.2017 in Köln eines der zur Veranstaltungssicherheit eingesetzten privaten Sicherheitsunternehmen.
  2. Das Ordnungsamt beauftragte die W.I.S., 34 Sperrstellen zu besetzen.
  3. Zur Überprüfung des in Frage kommenden Personals legte die W.I.S. dem zulassungs- und prüfungsberechtigten Ordnungsamt sämtliche relevanten Unterlagen zeitgerecht vor.
  4. Der 11.11.2017 wurde in Köln sicher und reibungslos gefeiert.

Vorwurf des vorgesehenen Einsatzes eines rechtzeitig abgelehnten Mitarbeiters:

  1. Die Personaldaten aller eingesetzten Sicherheitsmitarbeiter, auch die des im Bericht genannten Mitarbeiters, wurden zum Zweck der Prüfung dem zuständigen Ordnungsamt der Stadt Köln zwei Mal im Vorfeld der Veranstaltung (August und Oktober 2017) vorgelegt. Der vorgesehene Einsatz des betreffenden Mitarbeiters wurde seitens der Stadt nicht beanstandet. Auch der W.I.S. lagen keine negativen Informationen vor. Die dritte abschließende Überprüfung des Sicherheitspersonals war von vornherein für den frühen Morgen des 11.11.2017 geplant und wurde durchgeführt.
  2. Erstmals am Morgen des 11.11.2017 wurden Einwände gegen die Geeignetheit der betreffenden Person geäußert, was zu einer sofortigen Reaktion der W.I.S führte. Weder der W.I.S. noch offensichtlich der Stadt waren dem Einsatz entgegenstehende Informationen vorher bekannt.
  3. Die Zuverlässigkeitsprüfung von Sicherheitsmitarbeitern obliegt der Zulassungsbehörde, hier dem Ordnungsamt Köln.
  4. Die W.I.S. Sicherheit + Service fordert gemeinsam mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) schon lange, dass die Zuverlässigkeitsprüfungen regelmäßiger und auftragsbezogen tiefgründiger durchgeführt werden.
  5. Mit der mehrfachen und zeitgerechten Vorlage der Personaldaten hat die W.I.S. dem Ordnungsamt der Stadt Köln frühzeitig und vertragsgerecht die notwendigen Optionen des Handelns ermöglicht.

 Vorwurf Kontrollstelle unbesetzt:

  1. Für die fragliche Kontrollstelle kam es zu einem Koordinationsfehler zwischen den Beteiligten und so zu einem Missverständnis, das innerhalb weniger Minuten auf Initiative eines leitenden Mitarbeiters der W.I.S aufgelöst wurde. Die Kontrollstelle war am 11.11.2017 zwischen circa 07.00 Uhr und maximal 09.00 Uhr von W.I.S. Mitarbeitern nicht besetzt. Um 09.00 Uhr bestätigte der Planungsstab der Stadt Köln, dass alle Kontrollstellen besetzt waren.
  2. Das Kontrollpersonal war versehentlich an einer räumlich nahgelegenen weiteren Kontrollstelle erschienen. Dadurch war die nahegelegene andere Stelle zeitweilig überbesetzt. Die Koordinierung und Lenkung des Personals dauerte nach Feststellung wenige Minuten. Es fehlten zu keinem Zeitpunkt geeignete Mitarbeiter; in diesem einen Fall waren sie über einen kurzen Zeitraum in einer unkritischen Phase nicht an der richtigen Stelle eingesetzt, was von der W.I.S. behoben wurde.
  3. Insgesamt besetzte die W.I.S. 34 Kontrollstellen beim Projekt „Mehr Spaß ohne Glas“.

  

Hintergrundinformationen W.I.S. Unternehmensgruppe:

Die W.I.S. Unternehmensgruppe ist bundesweit an 28 Standorten in Deutschland und Tirol für mehr objektive und subjektive Sicherheit im Einsatz. Die Unternehmenswurzeln gehen zurück auf die 1901 gegründete Kölner Wach- und Schließgesellschaft (K.W.S.). Heute erwirtschaftet die Gruppe 140 Millionen Euro Umsatz und stützt sich auf über 4.000 Beschäftigte. Laut Lünendonk Liste 2017: Führender Sicherheitsdienstleister in Deutschland belegt die W.I.S. den 8. Platz. Der bundesweit agierende private Sicherheitsakteur ist zudem im einzigen Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband, dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW), engagiert und wirkt an der Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Branche mit.